THE WOUNDED BRICK ist ein Filmessay über Visionen, Hoffnungen und Scheitern bei der Suche nach menschengerechtem Wohnen im Kampf mit wirtschaftlichen und politischen Interessen. Die Filmemacher Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni treffen in ihrem Film auf Architekten, Stadtplaner, Soziologen und Betroffene des Erdbebens 2009 in den italienischen Abruzzen. Diese Gespräche verdichten sich assoziativ zu einer poetischen Reflexion: Wem gehört die Stadt? Was bedeutet Wohnen? Was macht einen Ort zum Leben aus?
Nach seiner Aufsehen erregenden Premiere in Berlin im März 2013 wurde THE WOUNDED BRICK mit großer Resonanz international gezeigt und zu namhaften Festivals eingeladen. „Die essayistische Herangehensweise an das Thema war das Interessante für uns, die unterschiedlichen Sichtweisen in Beziehung zu bringen, immer neue Fragen aufzuwerfen, Utopien zu wagen und kompromisslos den Menschen in den Mittelpunkt von humanen Entwürfen für das Wohnen zu stellen“ kommentieren die Filmemacher ihren Film. Mit seinen feinfühligen Darstellungen trägt THE WOUNDED BRICK zu einem lebendigen und facettenreichen Dialog über Wohn- und Stadtgestaltung bei. Es ist ein mutiger und inspirierender Film für verantwortliche Planer und Architekten, vor allem aber für jeden Menschen, dem die Zukunft seiner Stadt am Herzen liegt.
Dokumentarfilm, 85 Minuten
Mit:
Gottfried Böhm (Köln), Friedrich von Borries (Berlin), Vittorio Gregotti (Mailand), Stefano Boeri (Mailand), Lorenzo Romito (Rom), Harry Glück (Wien) und Pauhof (Wien), dem Stadtplaner Vezio de Lucia (Rom), dem Soziologen Hartmut Häußermann (Berlin), Menschen von L’Aquila. (architektur-aktuell.at)
Termin:
28. und 29.04.2015, jeweils 20 Uhr
Einführung:
Am Mittwoch, dem 29.04.2015 wird Prof. Dr. Ulrich Pantle, HTW Saar, Schule für Architektur Saar eine Einführung zum Film geben und nach der Vorführung spricht er mit Axel Böcker, Landesdenkmalamt Saarbrücken und dem Publikum.
Ort:
kino achteinhalb
Nauwieser Str. 19
66111 Saarbrücken
www.kinoachteinhalb.de


