Film und Architektur - Sauerbruch Hutton Architekten

Film und Architektur - Sauerbruch Hutton Architekten

23.04.2014
Veranstaltungen
07.05.2014 20:00
SAUERBRUCH HUTTON ist der Name eines international arbeitenden Berliner Architekturbüros. In den letzten zwanzig Jahren hat das Architektenpaar Louisa Hutton und Matthias Sauerbruch sich einen Namen gemacht. Farbigkeit und nicht rektanguläre, meist organische Formgebung im engen Dialog mit der Umgebung der Bauten sind ihre Kennzeichen. Harun Farocki hat mit seinem bewährten kleinsten Team über mehrere Monate die Zusammenarbeit im Berliner Büro beobachtet. Das Architekturbüro ist bekannt für die farblichen Akzente der Fassadengestaltung. Die Bauten von Hutton und Sauerbruch sind auf ökologische Effizienz ausgelegt und ohne jede Dogmatik der Formensprache der Moderne verpflichtet. Etwa 60 Personen arbeiten in der Firma. Teilweise sind sie mit 20 Projekten parallel befasst - von einem Wettbewerb um den Bau mehrerer Hochhäuser in Frankreich mit Büros und Wohnungen bis hin zu Tür- und Fensterklinken für ein Museum. Fast jeden Tag finden Besprechungen statt, meist in Anwesenheit der leitenden Architekten. Für diese Treffen werden Pläne und Perspektiven ausgehängt. Modelle - denen vor Computersimulationen der Vorzug gegeben wird - werden bearbeitet und aufgestellt. Das alles geschieht mit so viel Sorgfalt, als würde eine Ausstellung vorbereitet. Der Dokumentarfilm "Sauerbruch Hutton Architekten" begleitet die Gespräche zu sechs Projekten in verschiedenen Phasen - vom Konzeptentwurf bis zur Abnahme durch die Bauherren. (3sat.de)

Das GSW-Hochhaus in Berlin-Kreuzberg machte die Architekten Sauerbruch und Hutton bekannt. Die 17-stöckige konkave Hochhausscheibe hat vor jedem der mehreren hundert Fenster ein Rollo in verschiedenen Farbabstufungen, was eine monumentale Bildkomposition ergibt, die sich täglich, manchmal innerhalb von Stunden ändert, weil die Benutzer des Hauses den Sonnenschutz teilweise oder ganz herablassen oder hoch ziehen. Die Bauerwerke der beiden sind auf ökologische Effizienz aus und gehen mit Einfällen verschwenderisch um. Sie sind spielerisch ohne jede Beliebigkeit. Sie sind ohne jede Dogmatik der Formensprache der Moderne verpflichtet. (Süddeutsche.de)




23.04.2014
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